Dienstag, 9. Juni 2009

Semesterende

Ein schönes Gefühl, nur noch 2x schlafen und dann ist das Studium an der Otago Polytechnic vorbei. Über drei Monate harten Arbeitens, Lernens und Studierens neigen sich dem Ende.
Schon komisch, wie schnell am Ende die Zeit vergeht.

Bitte Daumen drücken für meine Prüfungen:
Donnerstag, 9.00-12.00Uhr, Employment Relations
Freitag, 9.00-12.00Uhr, Entrepreneurial Management

Ab Montag, 15. Juni, bin ich dann mit dem Rucksack unterwegs auf Entdeckungstour quer durch das traumhaft schöne Neuseeland.

Samstag, 23. Mai 2009

Puffy Jacket

Der Winter ist "endlich" in Neuseeland angekommen. Wunderbare Kälte, eisiger Wind, Regen ohne Ende und keine vernünftige Heizung und Isolierung in unserem Haus...
Aus diesem Grund konnte ich nicht anders und musste mir eine dickere Jacke zulegen, die Kälte fühlt sich hier wirklich anders an als in Dtl...warum kann ich nicht sagen. Seit heute bin ich also stolze Besitzerin eines puffy jackets mit Daunen-/Feder-Füllung und Anti-Regen-Beschichtung:) Jetzt kann der Winter bleiben *lach*

Montag, 18. Mai 2009

TVNZ ondemand

Ich mag Neuseeland immer mehr *lach
Während wir im warmen Wohnzimmer tolle Filme auf SKY gucken (ohne Werbung) verpasse ich regelmäßig Grey's Anatomy am Sonntagabend.
Jetzt kann man alle Folgen im Internet anschauen, nachdem sie ausgestrahlt wurden, auf der Seite von TV NZ. Garantiert Viren-frei!

Samstag, 16. Mai 2009

Geburtstagswochenende in Auckland

Ach ja, so liebe ich es, nach nicht mal 1,5Wochen Vorlesungen nach den Osterferien wieder 2 Tage "frei nehmen" von dem ganzen Stress und von Donnerstag bis Montag ab nach Auckland.
Die Chance war günstig, Nina hatte eine Familienfeier und ich durfte mit, sollte man sich schließlich nicht entgehen lassen, Auckland mit einer lieben aus Auckland stammenden Gastmama (Auckländerin?!) anzusehen.
Unsere Unterkunft war das Hotel Nina's Papa deluxe mit rund um Versorgung und Wohl-Fühl-Faktor 10 von 10. Brauchten uns um nichts Gedanken zu machen, hatten sogar ein Auto zur freien Verfügung. Auckland ist soo riesig, dass man das auch echt braucht, wenn man sich andere kleine Stadtteile abseits Downtowns ansehen will.
Habe aber wie immer auch an 2 Tagen mein eigenes Besichtigungsprogramm durchgezogen: Harbour Cruise bei Sonne/Regen, Devonport gegenüber von Auckland-historischer Walk auf Mt. Victoria mit atemberaubender Sicht auf die Skyline, Spaziergang (lonelyplanet) durch Auckland (was für schöne alte Häuser, nicht so häsßliche neumodische Sachen wie in Dunedin, toller UniCampus, auch mit kleinen Parks so wie in Werni, nur etwas gößer), SkyTower, Kelly Tarltons (Unterwasserwelt mit Rochen, die 2m Spannweite haben, wahnsinn!)...
Zwischendurch immer wieder mit Nina im Starbucks getroffen, auch mit Freunden von ihr ins Kino gegangen. Sushi gegessen, schmeckt hier besser, als beim Japaner in Werni:)
An meinem Geburtstag gab es ein großes Dinner daheim. Typisches neuseeländischen (Weihnachts)essen - roasted dinner. Und eine große Pavlova, gibt es auch nur in NZ, besteht eigentlich nur aus Eischnee und außen Baisee, dazu gibt es dann Obstsalat, weil wir in NZ sind: Kiwi und gelbe Kiwi! Man war das lecker, danach konnte ich mich mich nur noch in die Sofakissen sinken lassen...
Ach ja, im Reisführer stand, dass man in Auckland an einem Tag alle 4Jahreszeiten erleben kann, wollte ich nicht ganz glauben, aber, ja, es stimmt 100%. An einem Tag am Morgen Sonne, im Shirt umerhlaufen, dann zieht es sich plötzlich zu und fängt wie aus Kannen an zu regnen und wird eisekalt. Ich meine, eigentlich hat es fast nur geregnet, ist aber normal und auch kein Wunder, denn Auckland ist an 2 Seiten von Wasser umgeben...

Jetzt heißt es wieder: Unialltag.
Habe am Donnerstag große Hausarbeit über den Entrepreneur Dick Hubbard abgegeben (16Seiten Fließtext, mein Ausdruck wird immer besser, denke ich jedenfalls, war ja auch schon die 5.Hausarbeit). Jetzt "nur" noch 2 Hausarbeiten (20seitiger Gründungsplan für meine deutsche Bäckerei - Small Business Management, und Gruppenhausarbeit über unsere Negotiation Exercise - Employment Relations), eine Präsentation (muss Investoren für meine deutsche Bäckerei gewinnen) und 2 Klausuren (Employment Relations und Entrepreneurial Management). Am 12.Juni ist der ganze Zauber zum Glück vorbei!
Dann kann ich endlich meinen Rucksack wieder packen und mich auf die Rundreise durch NZ begeben.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Osterreise (2.Teil)

Sydney war ein Traum, könnte mir glatt vorstellen dort zu leben und zu arbeiten, wenn da nicht das Problem wäre, dass es viiieeel zu weit weg ist von zu Hause und von meinen Lieben, die ich dann kaum sehen würde.

Habe die Standard-Touristen-Regionen besichtigt: Harbourr Bridge, Opera House, Sydney Tower (einmal am Tag und beim zweiten Mal for free bei Sonnenuntergang), Paddington, Chinatown, Kings Cross, Australian Museum, Rugby Game im Sydney Football Stadium, Queen Victoria Building, Royal Botanical Gardens, Hyde Park, Kirchen und Kathedralen, Wildlife Park (die armen Tiere, welcher Koala in freier Wildbahn lässt sich denn bitte freiwillig von dicken Touristen streicheln?), Fahrt mit einer Fähre spät am Abend (glitzernde Innenstadt)...
Einmal bin ich auch aus den Stadt rausgekommen, war in den Blue Mouintains, heißen so, weil von den vielen Eukalyptusbäumen Öl aufsteigt und das die Luft blau erscheinen lässt.

Heute geht es für 4 Tage auf die Nordinsel nach Auckland. Nina zeigt mir ihre Heimatstadt!

Sonntag, 19. April 2009

Osterreise (1.Teil)

Die erste Woche "Urlaub" ging viel zu schnell um.
Zuallererst ging es nach Gore, dort wurde in einem Backpackers übernachtet, haben 4 Briten getroffen, die einen Autounfall hatten (Auto nicht mehr zur Weiterfahrt zu gebrauchen, aber wie durch ein Wunder ist den Jungs nix passiert!). In Gore ist nichts los, dort gibt es nur eine riesige Figur, die einen Fisch zeigt (warum auch immer...).
Weiter am nächsten Morgen nach TeAnau und von dort mit einem Bus weiter nach Milford Sound. In Milford Sound dann auf ein Schiffchen, für eine Nacht. Gab zur Einstimmung gleich was zu essen und heiße Getränke - perfekt. Danach Wasseraktivitäten (Kajak fahren oder Schlauchboot mit weiteren Erklärungen zur Natur). Meine Wahl viel auf das Schlauchboot, weil man in dem Kajak nass geworden wäre und ich hatte nur eine Hose mit, mein großer Rucksack ist in TeAnau geblieben. Einige Iren sind sogar vom Schiff ins eiskalte Wasser gesprungen, die hatten vielleicht blaue Lippen! Danach Abendessen und Gesellschaftsspiele.
Am nächsten Morgen: Regen, in der Fjordlandschaft fällt jedes Jahr 7m Regen auf einen Quadratmeter, also eigentlich regnet es fast jeden Tag. Raus auf die Tasman Sea mit dem Kutter und wieder zurück, vorbei an riesigen Wasserfällen.
Von Milford ging es dann zurück nach TeAnau und dann weiter nach Queenstown.
In Queenstown gibt es viel zu tun, im Winter auch ein beliebtes Skigebiet. Am Sonntag bin ich Gleitschirm geflogen (unglaublich) und mit einem Dampfer über den Lake wakatipu zu einer Schaffarm (streicheln, füttern, beim Scheren zu gucken, Hütehunde arbeiten lassen, Scones essen - hab mir Rezepte geben lassen).
Am Montag ging es mit der Gondola auf einen Berg, was für eine Aussicht, da würde ich gerne ein Häuschen bauen! In einem Panoramarestaurant dann riesiges Lunchbuffet (Meeresfrüchte, Fisch, Desserts).
Am letzten Tag ging es mit meinem Gastpapa und den Jungs nach Wanaka, die "Stadt" bestand aus ein paar Cafés und Shops, aber das Leben spielt sich da auch eher auf dem Wasser ab (Jetboot fahren, Wasserski, Segeln, ...).
Auf dem Rückweg von Queenstown wurde noch kurz in Arrowtown angehalten, eine alte Goldgräberstadt. Geduldige Touristen finden noch heute in dem Fluss Gold beim Pfannen schwenken. Wir haben dort Pies gegessen (Butter Chicken), der erste Pie überhaupt und verdammt lecker! Aber sicherlich auch wieder sehr ungesund:)
Für eine Nacht wieder in Dunedin, Rucksack auspacken und mit frischer Wäsche bestücken, denn am Donnerstag ging es nach Invercargill und von dort aus mit der Fhre aus Stewart Island.
Zum Glück hatte ich Sonnenwetter, die Tage vorher muss es wohl ziemlich geregnet haben. Aus diesem Grund konnte auch das "Kiwi Spotting" statt finden! Am Freitagabend ging es mit einem Fischkutter in eine entfernte Bucht der Insel. Dann wurden alle mit Taschenlampen bestückt und es ging einmal quer durch den Busch im Gänsemarsch, zu einer anderen Bucht: Ocean Beach. Dort mussten alle ihren Taschenlampen ausknipsen, es durfte nicht mehr gesprochen, geschnaubt, gehustet oder mit Reisverschlüssen hantiert werden! Sogar die wuseligen Asiaten haben sich daran gehalten:) Nur unser Guide hatte seine Taschenlampe an und die Sterne haben über uns geleuchtet. Tatsächlich haben wir 2 Kiwis beim Fressen beobachten können, das Weibchen hat sich nicht stören lassen, das Männchen war etwas unsicherer und ist immer weiter gegangen. Sind schon putzig diese kleinen flugunfähigen Vögel, die Flügel kann man auch nicht wirklich erkennen. MIt ihrem langen Schnabel haben sie in den Sand gestochert und Insekten herausbefördert. Auf dem Weg zurück durch den Busch haben wir sogar noch einen kleinen Kiwi entdeckt.
Meine Gastmama meinte dann am Samstag zu mir: ich habe noch nie einen Kiwi in freier Natur gesehen, immer nur im Zoo...also wirklich, so ein tolles Land und dann nicht auf Entdeckerreisen gehen, aber ist ja auch eher schlechter mit 2 kleinen Kindern.
Morgen "muss" ich wieder meine 7 Sachen packen, denn am Dienstag geht es nach Sydney. Drückt mir die Daumen, dass die Sonne scheint:)

Samstag, 4. April 2009

ups, die ersten 5 Wochen sind schon um

aloha ihr Lieben,

die ersten Wochen vergingen im Rückblick echt verdammt schnell...3 Hausarbeiten geschrieben, die vierte muss ich am Mittwoch abgeben (aber Wetter ist zu schön, um drinnen zu sitzen und zu arbeiten), meine Wahlheimat ein bisschen erkundet und viel Spass mit meinen kleinen Gastbrüdern...

Ab Karfreitag haben hier alle Studenten der Polytechnic 2 Wochen Osterferien, und meine Dozentin Kay meinte: "Macht Urlaub, wehe ihr arbeitet an irgendwelchen Hausarbeiten, ihr braucht Ruhe!" -- Also nehme ich sie beim Wort:

10.4. - 11.4. Milford Sound (Bootstrip durch das Fjordland)
11.4. - 15.4. Queenstown (da wurde das Bungee Jumping erfunden)
16.4. - 18.4. Invercargill und Stewart Island (jeweils eine Nacht)
21.4. - 28.4. Sydney

Ruhig werden meine Osterferien auf keinen Fall, aber ausruhen kann ich mich wieder, wenn die Vorlesungen weiter gehen, naja, mehr oder weniger *lach*

Bilder folgen dann später, liebe Grüße nach Dtl.:)