Donnerstag, 7. Mai 2009

Osterreise (2.Teil)

Sydney war ein Traum, könnte mir glatt vorstellen dort zu leben und zu arbeiten, wenn da nicht das Problem wäre, dass es viiieeel zu weit weg ist von zu Hause und von meinen Lieben, die ich dann kaum sehen würde.

Habe die Standard-Touristen-Regionen besichtigt: Harbourr Bridge, Opera House, Sydney Tower (einmal am Tag und beim zweiten Mal for free bei Sonnenuntergang), Paddington, Chinatown, Kings Cross, Australian Museum, Rugby Game im Sydney Football Stadium, Queen Victoria Building, Royal Botanical Gardens, Hyde Park, Kirchen und Kathedralen, Wildlife Park (die armen Tiere, welcher Koala in freier Wildbahn lässt sich denn bitte freiwillig von dicken Touristen streicheln?), Fahrt mit einer Fähre spät am Abend (glitzernde Innenstadt)...
Einmal bin ich auch aus den Stadt rausgekommen, war in den Blue Mouintains, heißen so, weil von den vielen Eukalyptusbäumen Öl aufsteigt und das die Luft blau erscheinen lässt.

Heute geht es für 4 Tage auf die Nordinsel nach Auckland. Nina zeigt mir ihre Heimatstadt!

Sonntag, 19. April 2009

Osterreise (1.Teil)

Die erste Woche "Urlaub" ging viel zu schnell um.
Zuallererst ging es nach Gore, dort wurde in einem Backpackers übernachtet, haben 4 Briten getroffen, die einen Autounfall hatten (Auto nicht mehr zur Weiterfahrt zu gebrauchen, aber wie durch ein Wunder ist den Jungs nix passiert!). In Gore ist nichts los, dort gibt es nur eine riesige Figur, die einen Fisch zeigt (warum auch immer...).
Weiter am nächsten Morgen nach TeAnau und von dort mit einem Bus weiter nach Milford Sound. In Milford Sound dann auf ein Schiffchen, für eine Nacht. Gab zur Einstimmung gleich was zu essen und heiße Getränke - perfekt. Danach Wasseraktivitäten (Kajak fahren oder Schlauchboot mit weiteren Erklärungen zur Natur). Meine Wahl viel auf das Schlauchboot, weil man in dem Kajak nass geworden wäre und ich hatte nur eine Hose mit, mein großer Rucksack ist in TeAnau geblieben. Einige Iren sind sogar vom Schiff ins eiskalte Wasser gesprungen, die hatten vielleicht blaue Lippen! Danach Abendessen und Gesellschaftsspiele.
Am nächsten Morgen: Regen, in der Fjordlandschaft fällt jedes Jahr 7m Regen auf einen Quadratmeter, also eigentlich regnet es fast jeden Tag. Raus auf die Tasman Sea mit dem Kutter und wieder zurück, vorbei an riesigen Wasserfällen.
Von Milford ging es dann zurück nach TeAnau und dann weiter nach Queenstown.
In Queenstown gibt es viel zu tun, im Winter auch ein beliebtes Skigebiet. Am Sonntag bin ich Gleitschirm geflogen (unglaublich) und mit einem Dampfer über den Lake wakatipu zu einer Schaffarm (streicheln, füttern, beim Scheren zu gucken, Hütehunde arbeiten lassen, Scones essen - hab mir Rezepte geben lassen).
Am Montag ging es mit der Gondola auf einen Berg, was für eine Aussicht, da würde ich gerne ein Häuschen bauen! In einem Panoramarestaurant dann riesiges Lunchbuffet (Meeresfrüchte, Fisch, Desserts).
Am letzten Tag ging es mit meinem Gastpapa und den Jungs nach Wanaka, die "Stadt" bestand aus ein paar Cafés und Shops, aber das Leben spielt sich da auch eher auf dem Wasser ab (Jetboot fahren, Wasserski, Segeln, ...).
Auf dem Rückweg von Queenstown wurde noch kurz in Arrowtown angehalten, eine alte Goldgräberstadt. Geduldige Touristen finden noch heute in dem Fluss Gold beim Pfannen schwenken. Wir haben dort Pies gegessen (Butter Chicken), der erste Pie überhaupt und verdammt lecker! Aber sicherlich auch wieder sehr ungesund:)
Für eine Nacht wieder in Dunedin, Rucksack auspacken und mit frischer Wäsche bestücken, denn am Donnerstag ging es nach Invercargill und von dort aus mit der Fhre aus Stewart Island.
Zum Glück hatte ich Sonnenwetter, die Tage vorher muss es wohl ziemlich geregnet haben. Aus diesem Grund konnte auch das "Kiwi Spotting" statt finden! Am Freitagabend ging es mit einem Fischkutter in eine entfernte Bucht der Insel. Dann wurden alle mit Taschenlampen bestückt und es ging einmal quer durch den Busch im Gänsemarsch, zu einer anderen Bucht: Ocean Beach. Dort mussten alle ihren Taschenlampen ausknipsen, es durfte nicht mehr gesprochen, geschnaubt, gehustet oder mit Reisverschlüssen hantiert werden! Sogar die wuseligen Asiaten haben sich daran gehalten:) Nur unser Guide hatte seine Taschenlampe an und die Sterne haben über uns geleuchtet. Tatsächlich haben wir 2 Kiwis beim Fressen beobachten können, das Weibchen hat sich nicht stören lassen, das Männchen war etwas unsicherer und ist immer weiter gegangen. Sind schon putzig diese kleinen flugunfähigen Vögel, die Flügel kann man auch nicht wirklich erkennen. MIt ihrem langen Schnabel haben sie in den Sand gestochert und Insekten herausbefördert. Auf dem Weg zurück durch den Busch haben wir sogar noch einen kleinen Kiwi entdeckt.
Meine Gastmama meinte dann am Samstag zu mir: ich habe noch nie einen Kiwi in freier Natur gesehen, immer nur im Zoo...also wirklich, so ein tolles Land und dann nicht auf Entdeckerreisen gehen, aber ist ja auch eher schlechter mit 2 kleinen Kindern.
Morgen "muss" ich wieder meine 7 Sachen packen, denn am Dienstag geht es nach Sydney. Drückt mir die Daumen, dass die Sonne scheint:)

Samstag, 4. April 2009

ups, die ersten 5 Wochen sind schon um

aloha ihr Lieben,

die ersten Wochen vergingen im Rückblick echt verdammt schnell...3 Hausarbeiten geschrieben, die vierte muss ich am Mittwoch abgeben (aber Wetter ist zu schön, um drinnen zu sitzen und zu arbeiten), meine Wahlheimat ein bisschen erkundet und viel Spass mit meinen kleinen Gastbrüdern...

Ab Karfreitag haben hier alle Studenten der Polytechnic 2 Wochen Osterferien, und meine Dozentin Kay meinte: "Macht Urlaub, wehe ihr arbeitet an irgendwelchen Hausarbeiten, ihr braucht Ruhe!" -- Also nehme ich sie beim Wort:

10.4. - 11.4. Milford Sound (Bootstrip durch das Fjordland)
11.4. - 15.4. Queenstown (da wurde das Bungee Jumping erfunden)
16.4. - 18.4. Invercargill und Stewart Island (jeweils eine Nacht)
21.4. - 28.4. Sydney

Ruhig werden meine Osterferien auf keinen Fall, aber ausruhen kann ich mich wieder, wenn die Vorlesungen weiter gehen, naja, mehr oder weniger *lach*

Bilder folgen dann später, liebe Grüße nach Dtl.:)

Donnerstag, 19. März 2009

erste Erfolge

1. OPSA - Otago Polytechnic Students Association (so etwas wie der StuRa an der HS Harz) offizielle Wahl zur International Student Representive fuer dieses Semester. Am Samstag, den 28. Maerz gibt es ein Training fuer alle Representives and Executives, neue Moeglichkeit um Kiwi-Freunde zu finden.

2. Assignment One - Strategic Planning for Small Businesses - mark: A (85 out of 100%)

3. Bleibe im Pan, jeden Donnerstag- und Sonnatgabend mit Nina schwimmen.

4. Schnupfen.

Dienstag, 17. März 2009

Beobachtungen

Hier am anderen Ende der Welt geht es locker zu:
Heute schon um 13 Uhr mit dem Bus "nach Hause" gefahren und wie immer ein kleines Schwätzchen mit dem netten Busfahrer gehalten (fahren immer diesselbe Route, sehe ihn also seit über 2 Wochen fast jeden Tag).
Dann kamen wir schon in meine Wohngegend, mussten aufgrund von Straßenarbeiten anhalten, eine Seite wurde neu asphaltiert. In Deutschland würden sie einfach am Beginn und am Ende der Sperrung eine Ampel aufstellen, um den Verkehr zu regeln - in Neuseeland werden dafür 2 Bauarbeiter abgeordnet, die in der Mittagssonne (selbstverständlich mit riesigen Sonnenbrillen) den Verkehr überwachen. Jeder an einem Ende der Sperrung, mit Walkie Talkie zur Absprache und einem lustigen kleinen Schildchen (Stop - Go).

Dienstag, 10. März 2009

Erkenntnis des Tages

Ich weiß jetzt, warum die Neuseeländer so hohe Studiengebühren zahlen müssen - auf den Toiletten in allen Unigebäuden gibt es warmes Wasser zum Händewaschen! Was für eine Wohltat :)
Heute habe ich die örtliche Schwimmhalle für mich entdeckt (Moana Pool), mit riesigen Becken zum Bahnen ziehen und heißen Sprudelbecken, zum Entspannen nach 45 min - 50 Bahnen :) Hab mir vorgenommen 2x die Woche schwimmen zu gehen, das wird mich fit halten und helfen das fettige/süße Essen zu verarbeiten.
Den Rest meiner "Freizeit" verbringe ich damit die Assignments zu schreiben, Gott ich bin soo langsam...

Freitag, 6. März 2009

Erdbeeren im März

Eine Woche DownUnder und noch nicht wirklich firm mit der Kultur.
Hier ist so vieles so anders, "wir Deutschen" sind ja in der Regel sehr sehr pünktlich. Aber die Kiwi's stört es im Allgemeinen überhaupt nicht, wenn man zu spät kommt. Mein Bus ist regelmäßig 10-15min zu spät (obwohl, einmal sollte er 7.15 am kommen und kam schon 7.07am) und keiner regt sich auf. Da wird beim Ticket lösen beim Fahrer noch ein Schwätzchen gehalten, bevor es dann weitergeht. Ich natürlich voller Panik, weil meine Vorlesung schon begonnen hat. Doch lange entschuldigen brauch man sich bei den Dozenten nicht, man kriegt dann nur als Antwort "Don't worry - it's alright. We just talked abbout ... ."
Übrigens spricht man die Dozenten (keine Profs, nur wenige mit Dr. oder Prof. Dr. - Titeln) mit dem Vornamen an. Als ob an die schon sein ganzes Leben kennt.
Nach einer Woche habe ich endlich einen Supermarkt entdeckt, hab mich wie ein kleines Mädchen gefreut: überall Muffins, Kekse, Schokolade, Kuchen, Teigtaschen, ... . Eben wie im Schlaraffenland. Leider verführt das echt.
Gestern hatte ich in einer Pause zwischen 2 Kursen eine heiße Schokolade mit Marshmellows drin ... oh mein Gott, viel zu lecker!
Morgen geht es mit einem Zug die Küste entlang. Aussicht genießen, hoffentlich scheint morgen die Sonne, heute eher bedeckt aber immer noch sehr sehr warm.